DAV Aktuell

mommsen

„Die Altertumswissenschaften und die Cultural TurnsForschungen zur Klassischen Antike im (inter)disziplinären Dialog“

3. bis 5. Mai 2019 an der Freien Universität, Berlin

Die sogenannten „kulturwissenschaftlichen Wenden“ (cultural turns) bestimmen in immer stärkerem Maß auch die Forschungen in den klassischen Altertumswissenschaften. Wenn auch mit einiger zeitlicher Verzögerung wurde die unter kulturwissenschaftlichem Vorzeichen begonnene Neu­ausrichtung der Geistes- und Sozialwissenschaften in den letzten Jahren auch in der philologischen, historischen und archäologischen Auseinandersetzung mit der antiken Überlieferung nachvollzogen. Deutlich wurden dabei immer wieder ihr enormes epistemologisches Potential, aber auch Schwierig­keiten in der Umsetzung. Die kulturwissenschaftlichen Wenden motivieren nicht nur die Erschließung neuer Themenfelder, Gegenstandsbereiche und theoretischer Ansätze, das Überdenken zentraler Kategorien oder die Stärkung eines selbstreflexiven Blicks auf die Forschungspraxis. Vielmehr tragen sie ganz wesentlich zu einer Öffnung der Disziplinen im inter- und transdisziplinären Forschungs­kontext und zu einer Überwindung von allzu starren Fächergrenzen bei.

DSCF0987 1

Anlässlich seines 85. Geburtstages wurde der Klassische Philologe Michael von Albrecht mit der Pegasus-Nadel des Deutschen Altphilologenverbandes ausgezeichnet. Die Ehrennadel, die der DAV für außergewöhnliche Verdienste um die Vermittlung und Bewahrung der lateinischen Sprache und Literatur verleiht, wurde von OStD Hartmut Loos (1. Vorsitzender des DAV) sowie von Prof. Dr. Hans-Joachim Glücklich überreicht.

latein sz 2018

Ist die Liebe zu den Alten Sprachen abgekühlt? Aktuelle Statistiken scheinen das nahezulegen.

Diese Interpretation wird allerdings von Dr. Benedikt Simons, stellvwrtretender Landesvorsitzender des DAV Nordrhein-Westfalen, im Gespräch mit der "SZ" geradegerückt - der Latein- und Griechischlehrer warnt davor, in Alarmismus zu verfallen. Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: 

http://www.sueddeutsche.de/bildung/schulbildung-niemand-will-mehr-latein-lernen-oder-1.3954048

Zeit: 15.03.2018 - 17.03.2018
Ort: Fürstengraben 6, 07743 Jena
Veranstalter: Arbeitskreises der an Universitäten und Hochschulen im Bereich Latinum / Graecum Dozierenden
Ansprechpartner: Dr. Susanne Kochs
Details:

Vom 15. bis 17. März tagt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena der "Arbeitskreis der an Universitäten und Hochschulen im Bereich Latinum / Graecum Dozierenden". Das Treffen wird von der Theologischen Fakultät, Fachgebiet Alte Sprachen, in Kooperation mit dem Institut für Altertumswissenschaften organisiert. Das Programm reicht von Beiträgen aus der theologischen und philologischen Forschung über didaktisch-unterrichtspraktische Ansätze bis zu aktuellen bildungs- und hochschulorganisatorischen Fragestellungen und dient dem Austausch und der Vernetzung der Fachkollegen aus dem In- und Ausland.


Kontakt: Frau Dr. Susanne Kochs (s.kochs@uni->jena.de)

Tagungsprogramm

werner jaeger preis 2017

–  Außerordentliches Engagement für Altertumswissenschaften –

Aus "Nettetal aktuell": Lobberich (sp). Zum zweiten Mal bekamen Wissenschaftler für ihre Verdienste im Bereich Altertumswissenschaften den Werner-Jaeger-Preis verliehen. Denn sie hatten sich in herausragender Weise für den Erhalt des geistigen Kulturerbes des Philologen engagiert.

Das Orchester des gleichnamigen Gymnasiums eröffnete die Veranstaltung in der Werner-Jaeger-Halle. Gemeinsam mit dem Deutschen Altphilologenverband (DAV) sowie der Gesellschaft für antike Philosophie (GANPH) überreichte der Verkehrs- und Verschönerungsverein Lobberich den Preis. Erstmals erhielten auch vier Schüler eine Auszeichnung. „Damit soll an Werner Jaegers Bemühen erinnert werden, gerade auch junge Menschen an die Beschäftigung mit den Geisteswissenschaften heranzuführen“, fasste Christian Weisbrich (VVV Lobberich) zusammen.

Auch Bürgermeister Christian Wagner lobte den Einsatz der erfahrenen Wissenschafter sowie den des Nachwuchses. Ebenso sprach der parlamentarische Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur des Landes NRW, Klaus Kaiser MdL, seine Anerkennung aus.

Hartmut Loos, Vorsitzender des Altphilologenverbandes (Speyer), hielt eine Laudatio zur „Preisverleihung für erfahrene Wissenschaftler“ an Professor Hellmut Flashar (Bochum). Professor Friedemann Buddensiek, Vorsitzender der Gesellschaft für Antike Philosophie (Frankfurt), hielt eine Laudatio für Nachwuchsforscher an Dr. Wei Cheng (Peking).

Lesen Sie den vollständigen Presseartikel hier: 

http://nettetalaktuell.de/2017/10/09/werner-jaeger-preis-2017/

und hier: 

http://www.wz.de/lokales/kreis-viersen/stadt-nettetal-vergibt-werner-jaeger-preis-1.2532767

Unterkategorien