Deutscher Altphilologenverband

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Deutscher Altphilologenverband

Zukunft braucht Herkunft

Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) stellt sich vor

Wer sind wir?

Wir sind der Fachverband für Latein und Griechisch an Schulen und Universitäten.
Wir sind ein eingetragener, als gemeinnützig anerkannter Verein.

Der DAV ist Mitglied der Fédération Internationale des Études Classiques (FIEC) und des Europäischen Verbundes der Altphilologenverbände EUROCLASSICA.

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Wechsel im Vorstand

dav-vorstand-wechsel-2016Die bisherige Vorsitzende, Frau Prof. Dr. Sabine Vogt, ist zum Ende des DAV-Bundeskongresses 2016 aus persönlichen Gründen vom Amt der Vorsitzenden zurückgetreten. Sie wird weiter die Arbeit des DAV als „Beauftragte für Beziehungen zu den nationalen und internationalen altertumswissenschaftlichen Verbänden“ aktiv unterstützen.

Der Gesamtvorstand hat bis zur nächsten Vertreterversammlung OStD Hartmut Loos zum Vorsitzenden gewählt. Er wird den Verband bis zum Kongress 2018 in Saarbrücken leiten.

Hartmut Loos war Vorsitzender das DAV von 2005 bis 2007 und einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden von 2007 bis 2015.

 

Pressemitteilung: Altphilologenkogress beginnt mit Rekordzahl

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Unter dem Motto "Kosmos Antike: Latein und Griechisch öffnen Welten" bietet der Bundeskongress des Deutschen Altphilologenverbandes (DAV) in Berlin vom 29 März bis 02. April 2016 einen bisher unerreichten Umfang von Einzelveranstaltungen an. Es liegen über 1000 Besucheranmeldungen vor. Der italienische Professor, Diplomat, ehemalige Minister und Gründer der Hilfsorganisation Communità di Sant' Egidio Andrea Riccardi erhält den diesjährigen Humanismus-Preis des DAV. Wir berichteten bereits darüber.

Berlin/Bamberg/Pforzheim (DAV): Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) rechnet für seinen am Dienstagabend beginnenden, alle zwei Jahre stattfindenden Bundeskongress mit einer Gesamtzahl von mindestens 1200 Teilnehmern. Dies ist ebenso eine Spitzenziffer wie die Zahl von bereits über 1000 Voranmeldungen und der Umfang von mehr als 120 Einzelveranstaltungen.

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Neu im Archiv: Forum Classicum 1/2016

Die aktuelle Ausgabefc-3-2015 des Forum Classicum 1/2016 ist ab sofort in unserem Online-Archiv verfügbar.

» ZUM HEFT

 

Humanismus-Preis 2016 für Andrea Riccardi

Andrea Riccardi 2009Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) ehrt den Gründer der Hilfsorganisation Sant' Egidio, die viele Flüchtlinge betreut.

Im Februar feierte die in Rom gegründete und inzwischen weltweit tätige Organisation ihr 48-jähriges Bestehen. Aus einer persönlichen zivilgesellschftlichen Initiative zur Unterstützung besonders Bedürftiger wurde im Laufe der Zeit ein soziales Netzwerk im unverfälschten Wortsinn. Der DAV würdigt Herrn Riccardis Einsatz für die Humanitas. Die Laudatio hält Walter Kardinal Kasper.

Berlin/Rom (DAV): Professor Andrea Riccardi, der am 4. Februar 1968 die Communità di Sant' Egidio in Rom gründete, wo sie noch heute ihren Hauptsitz hat, wird im Rahmen des diesjährigen Altphilologenkongresses in Berlin am Mittwoch, den 30. März mit dem Humanismus-Preis des Deutschen Altphilologenverbandes (DAV) ausgezeichnet werden.

(Bildnachweis: א (Aleph), http://commons.wikimedia.org)

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Bundeskongress 2016 in Berlin: Einladung

Bundeskongress-2016-Berlin-Anmeldung-Teaser

Ab sofort können Sie sich für den Bundeskongress 2016 in Berlin online anmelden! Bitte besuchen Sie unsere neu gestaltete Kongress-Seite:

http://bundeskongress.altphilologenverband.de/anmeldung

Information: Bitte melden Sie sich möglichst bis zum 27. Februar 2016 an.

 

Lesetipp: Auch Cicero war politischer Flüchtling

harris dictatorDer britische Journalist und Romancier Robert Harris hat den lang erwarteten Abschlussteil der Romantrilogie über das Leben des berühmten antiken Anwalts, Politikers und Schriftstellers Marcus Tullius Cicero aus der Sicht seines Sekretärs Tiro fertiggestellt. Für eine breite Leserschaft wie auch für Schüler der Klassischen Sprachen wird eine der prägendsten und dramatischsten Gelenkepochen der europäischen Geschichte lebendig.

München/Bamberg//Pforzheim(DAV): Unter den Schriftstellern, welche Phasen der griechisch-römischen Antike romanhaft nachzeichnen, gebührt Robert Harris nach Ansicht des Deutschen Altphilologenverbandes (DAV) besondere Anerkennung. Er hat Ausschnitte von besonders hoher Ereignisdichte wie den Untergang Pompejis 79 n. Chr. oder wie im vorliegenden Fall die Lebensgeschichte Ciceros nicht nur nacherzählt: Robert Harris war daran gelegen, mithilfe akribischster Recherche ein Höchstmaß an Authentizität zu erreichen. Dies hat dazu beigetragen, dass die Arbeit an dem dreibändigen Roman nach eigener Auskunft des Autors zwölf Jahre gedauert hat. Der erste Band („Imperium“) erschien in der deutschen Übersetzung 2006, der zweite (dt. „Titan“) 2009. Der offizielle Verkaufsbeginn für die deutsche Version des dritten Bandes („Dictator“) ist der 12. Oktober 2015.

Der Abschlussband schildert die Zeit beginnend mit Ciceros Verbannung im Jahre 58 v. Chr. und der Rückkehr fünfzehn Monate später über die Jahre des Machtkartells zwischen Caesar, Pompeius und Crassus, welches sich zur Rivalität zwischen Caesar und Pompeius wandelte, bis zu Caesars völliger Ausschaltung der Gewaltenteilung, was dem Band seinen Namen verlieh. Die letzten Kapitel bilden die Ereignisse um die Ermordung Caesars und – ungefähr eindreiviertel Jahre später – diejenige Ciceros gegen Ende des Jahres 43 v. Chr.

Der Deutsche Altphilologenverband begrüßt ausdrücklich, dass durch das Verfassen und Veröffentlichen der Romantrilogie zur Person Ciceros und zur Endphase der späten römischen Republik für die Allgemeinheit wie für Schülerinnen und Schüler der Fächer Latein, Griechisch und Geschichte ein enger emotionaler Zugang geschaffen wird. Da das Leben Ciceros wie kein zweites aus der Antike unter anderem aufgrund seiner Reden, theoretischen Schriften und vor allem seiner Briefe engmaschig rekonstruierbar ist, wirkt die fesselnde Erzählung vor dem geistigen Auge wie eine Live-Aufnahme. Auf diesem Wege wird die Einzigartigkeit und Bedeutsamkeit der Jahre, in welchen die römische Republik zu einem failing state wird und Ciceros Eintreten für die politische Freiheit scheitert, besonders greifbar.

Im britischen Feuilleton nimmt die Thematisierung des Erscheinens der Originalfassung seit Wochen einen breiten Raum ein. In Leit- und Massenmedien erscheinen Besprechungen und Interviews mit Robert Harris. Ein Artikel verweist darauf, dass in der Entdeckung einer Sammlung von Briefen Ciceros an seinen Freund Atticus durch Petrarca 1345 einer der Impulse für das Aufkommen der Renaissance lag. Der Autor Robert Harris trägt dazu bei, die Bedeutung Ciceros für die Kulturgeschichte Europas in unserem Gedächtnis wachzuhalten.

Karl Boyé (DAV-Pressesprecher)

 

 

Pegasus-Onlinezeitschrift: Neue Ausgabe 2/2015

Die Redaktion des "Pegasus" freut sich, Ihnen die neue Ausgabe 2/2015 präsentieren zu können - wie gewohnt online unter der Adresse:

www.pegasus-onlinezeitschrift.de

 

Veranstaltungstipp: Die neue Sappho

die-neue-sappho

Ausstellung, Konzert- und Vortragsreihe in Basel, Konzerte in Leipzig, Freiburg und Zürich.

In einem interdisziplinären Projekt wird die große griechische Lyrikerin Sappho in ihrer Modernität als emanzipierte Frauenfigur neu interpretiert. Sie wird in ihrer Zeit gespiegelt sowie in der Gegenwart verortet.

Es finden eine Ausstellung, Konzerte und Lesungen statt. Mitwirkende sind namhafte Musiker und Basler Künstler. Durch das Programm führt eine Vortragsreihe von Prof. Dr. Anton Bierl (Universität Basel).

» ZUM PROGRAMM (PDF)

 


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