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http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bildung-deutscher-schueler-variiert-regional-stark-14502386.html 

Martin Spiewak (DIE ZEIT):

http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2016-10/schulen-bundeslaendervergleich-leistungen-analyse

Sehr ausführlich und gründlich auch die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (Autorenteam):

http://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-baden-wuerttemberg-sackt-in-bildungsstudie-deutlich-ab-1.3226191 

Im TAGESSPIEGEL schreiben Amory Burchard und Tilmann Warnecke:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/iqb-laendervergleich-wo-liegen-die-probleme-der-deutschen-schulen/14755106.html 

Abschließend Thomas Vitzthum (DIE WELT):

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article159123381/Gruen-Rot-ruiniert-ein-gutes-Schulsystem.html

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James Islington, The Will of the Many, Hierarchy Buch 1, aus dem Englischen von Gerda M. Pum, Berlin (Adrian und Wimmelbuchverlag) 2025, 777 Seiten, 24,95 € (Englische Originalausgabe: The Will of the Many, 2023).

Der australische Autor James Islington legt mit The Will of the Many seinen insgesamt vierten Roman vor. Wie schon bei den Vorgängern, der Licanius-Trilogie, bewegen wir uns im Bereich der High oder Epic Fantasy.

Die Welt, die Islington für seinen Roman erschafft, ist in ihrer Geographie und Geschichte fiktional, soziokulturell weist sie aber klare Parallelen zur römischen Antike auf. Das gilt vor allem für den Hauptschauplatz, die Catenische Republik. Dabei handelt es sich um eine aristokratisch regierte (Schein-)Republik, die streng hierarchisch organisiert ist und von Senatoren regiert und verwaltet wird. Die breite Masse der Bevölkerung wird unterdrückt und unter anderem mit Unterhaltungsprogrammen (ein für die Geschichte zentrales Ereignis spielt in einer Naumachie) bei Laune gehalten. Außerdem sieht sich die Catenische Republik selbst als auf militärische Expansion ausgerichtete Zivilisationsbringerin.

Vor diesem Hintergrund begleiten wir den 17-jährigen Waisenjungen Vis (ein Pseudonym; das grammatikalische Geschlecht des lateinischen vis sollte man bei der Lektüre ausblenden), den autodiegetischen Erzähler des Romans. Ursprünglich der Thronfolger eines inzwischen unterworfenen Kleinstaates, lebt er zu Beginn der Geschichte unerkannt in einem Waisenhaus. Nachdem er von einem Senator adoptiert wird, gerät er rasch in ein Netz von Intrigen: So soll er seinem Adoptivvater, der um seine wahre Identität nicht weiß, dabei helfen, den Tod von dessen jüngeren Bruder aufzuklären. Dieser Bruder ist einige Jahre vor der Handlung des Romans unter ungeklärten Umständen an der Akademie, an der ausgewählte Kinder der senatorischen Oberschicht, in den anderthalb Jahren, bevor sie 18 werden, zur künftigen Elite ausgebildet werden, gestorben. Außerdem versucht eine Widerstandsgruppe Vis für ihren Kampf gegen die Republik zu rekrutieren. Gleichzeitig muss er sich an der Akademie behaupten, sich dort gegen Mitschüler:innen durchsetzen, Freundschaften aufbauen, unbemerkt spionieren und bei all dem seine wahre Identität verheimlichen.

Vor allem die Verwendung der lateinischen Sprache ist es, die aus altphilologischer Sicht den Reiz des Romans ausmacht. Viele Figuren tragen sprechende Namen, wie beispielsweise die Hauptfigur Vis (von einer anderen Romanfigur treffend mit der Aussage „Du hast ein Aggressionsproblem.“ beschrieben), seinen Adoptivvater Ulciscor, eine bestenfalls zwielichtige Matrone Atrox, die ein Waisenhaus leitet, einen Mitschüler namens Callidus sowie die Catenische Republik selbst. Bei Formulierungen wie „ein Octavii“, muss man sich aber daran erinnern, dass man eben keinen lateinischen Text liest.

Erwähnenswert ist auch die Qualität der deutschen Übersetzung: So entscheidet sich Gerda Pum bei vielen grammatikalischen Strukturen (besonders prägnante Beispiele sind Partizipien und manche Satzgefüge) konsequent dafür, diese unverändert Wort für Wort zu übersetzen. Insgesamt kommt dadurch nie ein Zweifel auf, dass es sich um eine sehr ausgangssprachenorientierte Übersetzung handelt, wodurch das Lesevergnügen nicht unerheblich beeinträchtigt werden kann. Zudem häufen sich auf den letzten ca. 150 Seiten auch Rechtschreib- und Interpunktionsfehler.

Vor diesem Hintergrund wird der Rezensent den zweiten Band, der im November 2025 auf Englisch unter dem Titel „The Strength of the Few“ und im Folgemonat unter gleichem Titel auf Deutsch erscheint, lieber im Original lesen.

Jonas Ludäscher (Technische Hochschule Ingolstadt)

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