Der Orientierungsrahmen ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), koordiniert und erstellt von Engagement Global. Er bietet eine fundierte Grundlage zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit globaler Perspektive im Unterricht und im schulischen System.
Download sowie weitere Informationen, Begleitmaterialien und die Einladung zu einer Online-Fortbildungsreihe zum neuen Orientierungsrahmen finden Sie hier: https://www.engagement-global.de/de/orientierungsrahmen.
Erarbeitet wurde der neue Orientierungsrahmen in einem mehrjährigen partizipativen Prozess von mehr als 180 Expert*innen aus Schulpraxis, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie Bildungs- bzw. Kultusministerien der Länder.
Der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung
- § … bietet eine Grundlage für die Entwicklung von Bildungsplänen und Schulcurricula, für die Organisation von Unterricht und außerschulischen Aktivitäten, für die Lehrkräftebildung und für die Bildungsarbeit von Nichtregierungsorganisationen;
- § … zeigt, wie motivierende und partizipative Bildung in den Fächern und fachübergreifend gelingen kann und welche Rolle Emotionen spielen;
- § … liefert fundierte didaktische Grundlagen und praktische Unterrichtsbeispiele für die Umsetzung in der gymnasialen Oberstufe für 17 Unterrichtsfächer:
o Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld: Sozialwissenschaften/Politische Bildung, Geographie, Wirtschaft, Geschichte, Religion, Philosophie/Ethik
o Sprachlich-literarisches Aufgabenfeld: Deutsch, Neue Sprachen, Alte Sprachen
o Künstlerisches Aufgabefeld und Sport: Musik und Theater, Bildende Kunst, Sport
o Mathematisch-informatisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld: Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Informatik;
Online-Workshops zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe | 02. Dezember 2025 bis 30. Juni 2026 | immer dienstags 16:15 bis 17:30 Uhr I Infos und Anmeldung hier:
Zielgruppe: (Angehende) Lehrkräfte, Lehrkräfteausbilder*innen, Lehrplanentwickler*innen, Mitarbeitende von Bildungsbehörden, Schulbuchautor*innen sowie alle, die sich für BNE und globale Entwicklung im schulischen Bereich interessieren.
Für die Alten Sprachen haben Prof. Dr. Stefan Freund, Dr. Anne Friedrich, Ulf Jesper, Prof. Dr. Peter Kuhlmann, PD Dr. Johanna Nickel und Steffen Ritzmann den fachspezifischen Beitrag erstellt und gemeinsam mit den Facharbeitskreisen Deutsch und Moderne Sprachen ein Vorkapitel zum sprachlich-literarischen Aufgabenfeld verfasst.
Der online-Workshop für die Alten Sprachen findet am 10. März 2026 um 16:15 – 17:30 Uhr statt:
„Mit dem Konzept der ‚historischen Kommunikation‘ bieten die Alten Sprachen einen diachronen Blick auf ökologische, soziale, politische und wirtschaftliche Problemlagen. Durch die Verankerung der Leitperspektive Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Latein- und Griechischunterricht werden der Gegenwarts- und Zukunftsbezug gestärkt. Schülerinnen und Schüler lernen in Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen (nicht nur) unserer Zeit ihr interkulturelles Reflexionsvermögen zu erweitern, Transformationsprozesse zu analysieren und ihre Diskurskompetenz zu stärken.
Der Workshop lädt zur Diskussion über fachdidaktische und methodische Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Altsprachenunterricht ein und stellt ein Unterrichtsbeispiel zum Thema ‚Essen als sozialer Marker‘ vor.“
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Alte Sprachen wird durchgeführt von Dr. Anne Friedrich.


