Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ruft zum Schnupperstudium Altertumswissenschaften. Am 29.01.2026 können Schülerinnen und Schüler bei speziell auf sie zugeschnittenen spannenden Vorträgen aus Gräzistik (Penelope bei Homer und Inge Merkel), Latinistik (Lesen von Handschriften), Alter Geschichte (Epigraphik) und Klassischer Archäologie (Gedankenspiele zu archäologischen Funden der Vergangenheit und Zukunft) einen ersten Einblick in das akademische Lernen bekommen. Anmeldungen sind bis 26.01.2026 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) möglich.
In vielen Bundesländern ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung inzwischen obligatorischer Bestandteil auch der Fachlehrpläne Latein und Griechisch. Für die Alten Sprachen haben diesbezüglich unter anderen Dr. Anne Friedrich (Universität Halle-Wittenberg) und Steffen Ritzmann (Deutsche Schule Stockholm) einen erheblichen Beitrag geleistet und im „Orientierungsrahmen Globale Entwicklung für die Gymnasiale Oberstufe“ niedergelegt. Wer sich diesen altsprach-spezifisch von DAV-Gesamtvorstandsmitglied Dr. Anne Friedrich vorstellen lassen möchte, möge sich am Dienstag, dem 10.03.2026, von 16:15 bis 17:30 Uhr vor seinem Bildschirm einfinden. Anmeldung unter: https://www.engagement-global.de/de/veranstaltung-detail/13311--online-workshopreihe-zum-orientierungsrahmen-globale-entwicklung-fuer-die-gymnasiale-oberstufe.
Antike ganz im Osten: In Dresden wartet die Skulpturensammlung im Zwinger mit der Sonderausstellung „Herkules – Held und Antiheld“ auf, die bis Ende Juni 2026 zu sehen ist: https://skulpturensammlung.skd.museum/ausstellungen/herkules-held-und-antiheld/. Wer in Dresden oder Umgebung ist, sollte einen Besuch durchaus auf seine To-do-Liste setzen; es gibt sehr interessante Stücke zu sehen. Ob man aber wegen der Ausstellung unbedingt nach Dresden fahren müsste, sei dahingestellt.
Am Schauspielhaus in Leipzig wird im Januar 2026 „Medea“ wiederaufgenommen. Die Vorstellungen der während Corona entstandenen und gefeierten Inszenierung sind bereits bis Ende März ausverkauft, weitere Termine aber in Planung. Zudem ist Heinrich von Kleists „Penthesilea“ am Theater Magdeburg zu sehen; „Penthesile:a:s“ von MarDi hingegen am Neuen Theater in Halle. Das dürfte alles sehr sehenswert sein.


