Newsletter

Liebe, verehrte DAV-Mitglieder,
sehr geehrte Freunde und Interessierte,           

nach der Ruhephase während der Sommerhitze, welche Ihnen hoffentlich ein wenig Muße beschert hat, gibt es wieder einige interessante Informationen aus der Fachwelt. Besonders erwähnenswert ist die Einladung zum regionalen kleinen Fachkongress in Mainz.

Falls Sie selbst eine Nachricht oder eine Ankündigung weitergeben möchten, können Sie sich an folgende E-Mail-Adresse wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Uns bleibt wie immer, Ihnen für Ihr Interesse zu danken und wünschen eine anregende Lektüre.

Für den DAV-Vorstand und die Beitragenden des Newsletters
Hartmut Loos, Prof. Dr. Ulrich Schmitzer sowie Prof. Dr. Peter Riemer

landeskongress rlp 2018


Internationale Tagung an der Universiät Postdam (27. - 29.09.2018):

„Mein Hahn spricht wie ein Mensch!“: Tierrede in antiker Literatur

Am Neuen Palais 10, Haus 11, Raum  0.09, 14 469 Potsdam.

Aus den Erläuterungen:

„Die Tagung hat das Ziel, Tierrede als literarisches Phänomen in antiken Texten von den Anfängen bis in die Spätantike multiperspektivisch und unter Anwendung vielfältiger Methoden zu untersuchen. Die Vrträge von Vertreter/-innen verschiedener altertumswissenschaftlicher Disziplinen (Klassische Philologie, Alte Geschichte, Ägyptologie, Orientalistik, Archäologie, jüdische und christliche Theologie) werden die quantitative und qualitative Ausprägung des Phänomens „Tierrede“ ausdifferenzieren und kategorisieren, kultur-, geistes- und sozialgeschichtliche Kontexte analysieren, motiv- und gattungsgeschichtliche Fragen beantworten und aktuelle Konzepte von Animalität und Humanität auf die Texte anwenden.“

Anmeldung per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bis zum 21.09.2018.

Das Programm:

https://www.uni-potsdam.de/fileadmin01/klassphil/Veranstaltungen/Tagungen_etc/Schmalzgruber_Tierreden/Tagungsprogramm_offiziell.pdf


14. Potsdamer Lateintag (für Lehrkräfte und SchülerInnen)

Ort: Universität Postdam, Griebnitzsee, am 05.10.2018

von 09:30 bis 14:15 Uhr

Thema:

Im Schatten der Gesellschaft? Roms Umgang mit sozialen Randgruppen

Anmeldung (verbindlich!): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Es ist wieder mit großem Andrang zu rechnen. 

pressespiegel

Hessischer Rundfunk: 

Hessens Lateinlehrern gehen langsam die Schüler aus

Sendung: hr2, 08.8.2018, 7.15 Uhr

Veröffentlicht am 08.08.18 um 06:43 Uhr

Für einige Studiengänge an Universitäten sind fundierte Lateinkenntnisse weiterhin Pflicht. Dabei lernen immer weniger Schüler die Sprache der Römer. Der Trend geht in eine andere Richtung.

Weiterlesen: https://www.hessenschau.de/gesellschaft/hessens-schueler-verlieren-interesse-am-lateinunterricht


Erinnerung an den Bundeswettbewerb Fremdsprachen:

Wie immer gibt es attraktive Preise und wie immer sind die Aufgaben gerade in den Klassischen Sprachen äußerst reizvoll!

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de


Hannoversche Allgemeine Zeitung:

Latein sprechen: Eine Woche nur Latein

Eltje Böttcher bietet Latein-Sprachkurse an – und hat jetzt eine ganze Woche lang fast nur Latein gesprochen

… Latein ist beim Lernen fremder Sprachen recht hilfreich, denn mit Latein dringt man zum Gerüst einer Sprache vor: der Grammatik. Wer Latein kann, kommt auch bei anderen Sprachen schnell weiter, sogar bei extraterrestrischen. Aber dafür hat Eltje Böttcher nicht Latein gelernt. Damals, im Gymnasium in Kiel, war es ihre erste Fremdsprache. Warum? „Weil ich die Sprache gern mag“, sagt sie. Folgerichtig hat sie dann auch Latein studiert –und arbeitet jetzt an ihrer Dissertation über Ovid.

Weil sie die Sprache so mag, spricht sie sie auch gern und so oft es geht. Gerade hat Eltje Böttcher eine ganze Woche lang fast ausschließlich Latein gesprochen. Sie war bei der „Europäischen Lateinwoche“ in Braunfels zu Gast. 70 Lateinfreunde („Die Hälfte davon unter 35“, sagt Eltje Böttcher) haben sich dort Anfang August getroffen –um eine Woche nur Latein miteinander zu sprechen. …

Weiterlesen: http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Eltje-Boettcher-hat-eine-Woche-lang-nur-Latein-gesprochen


Neue Züricher Zeitung: 

Das Stichwort: Wie die Tierhaut zur Börse wurde und was der Bursche mit der Wall Street zu tun hat

Was eine Börse ist, weiss jeder. Aber woher sie kommt? Auf verschlungenen Wegen kommt das Tierfell zum Studenten. Und irgendwann taucht es auf dem Finanzplatz wieder auf.

Klaus Bartels, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG  vom 1.9.2018

Ungleiche Familienzweige: ein kaufmännischer, der zwischen New York und Tokio zu globaler Bedeutung gekommen ist, und ein akademischer, der es im Kaufmännischen nicht über eine WG mit gemeinsamer Kasse hinausgebracht hat. Die «Börse» aus der niederländischen und der «Bursche» aus der deutschen Linie sind Cousine und Cousin, aber im Laufe der Jahrhunderte sind sie einander doch so fremd geworden, dass sie einander kaum mehr als Verwandte erkennen. …

Weiterlesen: www.nzz.ch/feuilleton/das-stichwort-was-der-bursche-mit-der-wall-street-zu-tun-hat-und-wie-die-boerse-gemeinsame-kasse-macht-ld.1413220


Kölner Stadtanzeiger:

Archäologen entdecken in Köln älteste Bibliothek Deutschlands

Horaz und Vergil lagen sicher im Regal, überhaupt die zeitgenössischen Autoren der Antike, zudem das Wissen der Forschung in gerollter Form. Dirk Schmitz, Abteilungsleiter bei der Kölner Bodendenkmalpflege, kann es sich lebhaft vorstellen, wie diese Literatur in der römischen Bibliothek zu Köln aufbewahrt wurde. Immerhin hat er das Gemäuer untersucht, das bei Ausgrabungen im Antoniterquartier entdeckt worden ist.

Im Begleitbuch zur Ausstellung „BodenSchätze“ im Römisch-Germanischen Museum (RGM) schreibt Schmitz: „In einer Zeit, als Köln in wirtschaftlicher Blüte stand, ließ die Stadt an ihrem zentralen Platz einen Kristallisationsort der antiken Bildung errichten.“

Weiterlesen: www.ksta.de/kultur/bei-bauarbeiten-archaeologen-entdecken-in-koeln-aelteste-bibliothek-deutschlands-31008560


Die WELT: 

So leicht lernen Sie die Weisheit der Lateiner und Altgriechen

Von Dirk Schümer

Weiterlesen (Bezahl-Artikel): www.welt.de/kultur/plus181365892/Latein-und-Altgriechisch-So-leicht-lernen-Sie-die-Weisheit-der-Antike.html


Deutschlandfunk:

Sprachen lernen - Latein für den Alltag

An der Accademia Vivarium Novum Frascati in Rom lernen Schüler aus aller Welt Latein und sie lernen, alltägliche Gespräche in der toten Sprache zu führen. Neben der Sprache spielen dort aber auch Humanismus und die Welt der Antike eine große Rolle.

Von Tassilo Forchheimer

Weiterlesen: https://www.deutschlandfunk.de/sprachen-lernen-latein-fuer-den-alltag.680.de.html?dram


Bayrischer Rundfunk/BR2:

Mama, darf ich bitte Latein lernen?

Lebt Latein? Ein Gespräch über innovativen Unterricht, rückläufige Schülerzahlen und eine nur vermeintlich tote Sprache. Im Studio: Michael Stierstorfer, Lateinlehrer aus Regensburg.

Zum Nachhören:https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/sozusagen/sozusagen-mama-darf-ich-bitte-latein-lernen-100.html


The TIMES:

Et tu, Rihanna? Pop turns Latin 

LANGUAGE Pop lyrics have been translated into Latin in an attempt to lure Young People into lerarning the language, writes Nicola Woolcock  

DEAD LANGUAGES are often considered dead boring by children, who fail to see the relevance of the musings of Seneca and Ovid. But the ancients are being supplanted by the wisdom of Madonna, Michael Jackson and the Rolling Stones in an effort to revitalise Latin. 

Hundreds of translated Pop lyrics are in an new book by Sarah Rowley, an Oxford classics graduate who runs the Twitter page @LatinRocksOn devoted to the subject. She worked for the Swiftkey language prediction app and now works in healthcare technology.   … 

Weiterlesen: www.thetimes.co.uk/article/et-tu-rihanna-pop-turns-latin-nzn6ndb5k

Eltje Böttcher:  Lateinisch sprechen im Unterricht

Praktische Ansätze des „Latine loqui"

Vandenhoeck + Ruprecht Göttingen; Erscheinungstermin: 12.11.2018
Voraussichtlicher Preis:  € 19,00

Einband: Kartoniert / Broschiert
ISBN-13: 978352570261
Bestellnummer: 869725
Umfang: 128 Seiten


Andrea Marcolongo: Warum Altgriechisch genial ist

Eine Liebeserklärung an die Sprache, mit der alles begann

Piper, München 2018
Preis: €  22,00

Aus dem Klappentext:

Altgriechisch ist ebenso außergewöhnlich wie erstaunlich und nicht die tote Sprache, für die wir sie halten – das hat Andrea Marcolongo erkannt. Ihr kluges und überraschendes Buch über die Sprache der antiken Griechen ist kein Lehrbuch und keine Grammatik, sondern eine Liebeserklärung an die Fähigkeit des Altgriechischen, unsere Wahrnehmung zu verändern. Es ist eine Entdeckungsreise zu den faszinierenden Besonderheiten dieser Sprache, die das damalige Weltbild maßgeblich beeinflusst haben. So kannten die antiken Griechen zum Beispiel keinen Zeitdruck, da Wörter wie früh, spät, gestern oder morgen keine Rolle spielten. Oder sie hatten die Möglichkeit, der Zweisamkeit mit dem Dual eine ganz eigene Bedeutung zu geben.

Andrea Marcolongo bringt uns die Magie des Altgriechischen nahe und zeigt uns, was wir von den antiken Griechen lernen können, selbst wenn wir ihre Sprache nicht sprechen.

Publikationshinweis/Rezension in Rundfunkanstalt:

SWR2: Kategorie Lesenswert

Rezension von Konstantin Sakkas -

Dienstag, 28.08.2018 (19:54 – 19:59 Uhr)


Thomas Bauer: Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und der Orient

Beck Verlag 2018
192 Seiten
22,95 Euro

Aus dem Rezensionsskript:

„Die Vormachtstellung des Westens ist historisch jung. Sie ist eine Frucht der industriellen Revolution, die die Abhängigkeit des Menschen – und der Politik – von der konventionellen Landwirtschaft brach und in kurzer Zeit die Aneignung von Lebensräumen und Absatzmärkten und die Steigerung von Lebenserwartung und Lebensstandard in ungeahntem Ausmaß ermöglichte. Dieser Prozess beginnt in Europa um 1700, also etwa ein halbes Jahrhundert nach Ende des Dreißigjährigen Krieges. Etwas zur selben Zeit entwickelt der sächsische Geschichtsprofessor Christoph Martin Keller, der sich Cellarius nannte, das dreigliedrige Schema von Geschichte, das bei uns im Westen bis heute gilt: Antike, Mittelalter, Neuzeit. Genau um dieselbe Zeit setzt der Niedergang des Osmanischen Reiches ein – und mit ihm, folgt man Thomas Bauer, das eigentliche Ende der Antike, die bis dahin der unerreichte Leitstern des Westens gewesen war. Bis heute wird an westlichen Schulen gelehrt, dass mit der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus im Jahr 476 nach Christus die Antike geendet habe. Daraufhin sei die Welt in einen tiefen Winterschlaf verfallen, aus dem sie erst die italienische Renaissance seit dem 14. und 15. Jahrhundert wiedererweckt habe. Bauer zeigt, wie falsch diese Auffassung ist. Die Antike war ein Phänomen des Orients, und im Orient bestand sie ungebrochen weiter.“ …

Weiterlesen: https://www.swr.de/-/id=22074102/property=download/nid=659892/g2srfy/swr2-die-buchkritik-20180828.pdf

Aufführung des Dramas MEDEA von Euripides in Pforzheim im Kulturhaus Osterfeld

(Amateurtheaterverein Pforzheim): Noch zwei Termine: 19.10.18, 20.10.18 jew. 20:30 Uhr


Seit Sommer 2018 in Berlin:

Das 360°-Panorama PERGAMON von Yadegar Asisi beim Pergamonmuseum -

Ein vorläufiger Ersatz für den Pergamonaltar, der derzeit nicht zu besichtigen ist.

Link: https://www.asisi.de/locations/berlin-kupfergraben/

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